Bilder 2017

 

Kofis beim ERC Ingolstadt am 19. November 2017

Abschied von der Ladenkirche Kösching – 5. November 2017

Gottesdienste zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017

Denkmalenthüllung Argula von Grumbach – Lenting

Frei. Lieder für Geist und Seele – Jericho in Kösching

Vernissage „Drei Objekte von Babette Ueberschär: Das Segel, der Mantel, Die Schale mit dem goldenen Löffel“

Ausstellungseröffnung „Evangelisch in Kösching, Lenting und Hepberg“

Spiel & Spass: Weltreise

Night of Games

Spiel & Spaß: Ein großes Ding

Lutherfutter live

Entwidmung Gemeindezentrum Lenting

Wochenende der Jugend

Konfi-Wochenende

Sommerfest 2017

Spiel & Spaß im Juli

2. Baustellenfest in Kösching

Christi Himmelfahrt im Steinbruch Hepberg

Konfirmation Ingolstadt

Gemeindeversammlung in der Ladenkirche

Eindrücke vom Maifest des Kindergartens

Eindrücke vom KiBiTag Kösching_
Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen

Konfirmationen – Hepberg, Kösching, Lenting

Ostern bringt den Stein ins Rollen –
Gottesdienst für Klein und Groß

Osternacht in St. Paulus

Gründonnerstag in St. Paulus

Spiel & Spaß: Frühling

TourTür in St. Paulus

Luther und das Bier

Lutherrose vor St. Paulus

Das Awaren Amulett –
Lesung mit Carmen Mayer

Spiel & Spaß: Zuckerbäcker

Dankeschön für Austräger*innen

Faschingsgottesdienst mit Till Eulenspiegel

Masken, Spiel & Spaß

Konfis kochen 3-Gänge-Menü

Klausurtagung des Kirchenvorstands

LutherPLUS – Film & Information

Neujahrsempfang für Mitarbeitende

Schneezauber in der Ladenkirche

Ökumenischer Gottesdienst in Kösching –
Gelungener Auftakt

 

Konfis beim ERC Ingolstadt

Leider haben die Panther heute Abend auch gegen die DEG wieder verloren. Trotzdem hatten die Konfis mit Pfarrer C. Schürmann viel Spaß in der Saturn-Arena.

Dabei hatte es so verheißungsvoll begonnen:

 

 

Abschied von der Ladenkirche Kösching

 

Feierlicher Gottesdienst

Mit einem feierlichen und doch sehr lebendigen Gottesdienst hat die Evangelische Kirchengemeinde St. Paulus Abschied von der Ladenkirche in Kösching genommen. Nicht nur evangelische Christinnen und Christen aus Kösching waren am 5. November in der bis auf den letzten Platz besetzten Ladenkirche, auch 2. Bürgermeister Leo Pannwitz und Mitglieder des Marktgemeinderates, Mitglieder des katholischen Pfarrgemeinderates Kösching, ehemalige Kirchenvorsteher und Mitarbeitende ließen dieses Fest zu einem letzten Höhepunkt werden.

Persönliche Erinnerungen an die Ladenkirche standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes – auch für die Kinder, die im Kindergottesdienst ihren ganz eigenen Rückblick hielten. Ingrid und Walter Luhm blickten auf die Anfänge des Gospelchors und des Frauentreffs zurück, die auch schon fast so lange bestehen. Uwe Stelzer erinnerte an die nicht unumstrittene Entscheidung für die Ladenkirche im damaligen Kirchenvorstand und die Rolle von Gernot Moos, der mit seinem entschiedenen Eintreten für das Anmieten der Räumlichkeiten die Mehrheit des Kirchenvorstands überzeugen konnte. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragte er damals aus heutiger Sicht zurecht, denn ohne Ladenkirche hätte sich weder das lebendige Gemeindeleben in Kösching entwickeln können, noch gäbe es heute die frohe Aussicht auf einen baldigen Umzug in eine eigene Kirche.

Neben ganz persönlichen Erinnerungen aller Sprecherinnen und Sprecher erzählte Tanja Stephan sehr eindrücklich von ihren Erlebnissen als Kind bei Musicalaufführungen in der Ladenkirche, als Jugendliche in der Jugendgruppe „Jungpiraten“ und später selbst als Leiterin einer Kindergruppe. „Ich habe hier gelernt zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen“, meinte Stephan.

Rückblick und Ausblick

Die Erinnerungen an 17 Jahre Ladenkirche mündeten in das Kyrie, mit dem sie Gott anvertraut wurden. „Das erleichtert das Loslassen“, erklärte Pfarrer Dr. Habermann. Sein Kollege, Pfarrer Christoph Schürmann, als „Ortspfarrer“ seit April 2011 zuständig für die Ladenkirche, brachte seine eigenen Erinnerung in der Predigt zum Ausdruck, nahm aber auch manch vorherige Äußerung auf. „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen, sagte Jesus einmal“, zitierte er die Bibel. Wenn dann jemand in einer Zeit, in der viele sich in einer Kirche unwohl fühlen würden, einen Kirchenraum als „Wohnzimmer“ bezeichnen würde, ginge es doch gar nicht besser, so Schürmann. Auch er blickte zurück auf die Anfänge unter Pfarrer Dr. Markus Ambrosy, dem Initiator der Ladenkirche. Doch anders als damals gehofft, brauchte es eben noch über 17 Jahre, bis im nächsten Jahr in die neue Dietrich-Bonhoeffer-Kirche umgezogen werden kann.

Doch Schürmann sieht das auch positiv. Das Gottesvolk sei immer unterwegs und hätte in dieser Welt keinen bleibenden Ort. Dafür stünde das Volk Israel, das 40 Jahre in der Wüste unterwegs war, aber auch Jesus, der mit seinen Jüngern durch Galiläa gewandert ist, führte Schürmann aus. Für ihre Gottesdienste seien sie immer auf Provisorien angewiesen gewesen, die sich an den Gegebenheiten der Wirklichkeit orientierten. Das sei auch heute so, wenn nun die Kapelle der Klinik Kösching – wieder – zur gottesdienstlichen Heimat werde. Das war schon in vielen Jahren vor der Ladenkirche der Fall. Außerdem ließe sich Gott nicht in Mauern sperren, aber „er ist immer da, wenn sich Menschen in seinem Namen versammeln.“ Was die evangelische Gemeinde in Kösching, Lenting und Hepberg bislang ausgemacht habe, Lebendigkeit und Gemeinschaft, sei eben nicht von Räumen abhängig, sondern von den Menschen, die sich in ihnen versammelten. „Deshalb mach ich mir deswegen keine Sorgen!“, so Schürmann.

Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

Schürmann erinnerte auch an Dietrich Bonhoeffer, für den Kirche immer nur „Kirche für andere“ sein kann. Deshalb ist es eine Aufgabe der Kirchengemeinde, dass der Umzug in die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche ein „Umzug aus der Ladenkirche mitten im Ort, neben Metzgerei und Pizzeria, in eine Kirche mitten unter den Menschen werde – innerhalb und außerhalb von Kirchengemeinde und Kirchenmauern.“ Dieser Herausforderung werde sich die Kirchengemeinde stellen – in der Krankenhauskapelle und später in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.

Nach dem Heiligen Abendmahl begleitete die Gemeinde die liturgischen Gegenstände mit Gebet und Segen aus der Kirche. Angeführt von der Taufkerze trugen Gemeindeglieder Kreuz und Kerzen, Lesepult und Taufstein, Abendmahlskelche und Bibel nach draußen. Manches davon wird in der Krankenhauskapelle und auch in der neuen Kirche wieder zum Einsatz kommen. Den Schlusspunkt im Gottesdienst setzte das Gitarrenquartett, das schon zuvor gemeinsam mit dem Organisten Holger Stiller den Gottesdienst musikalisch begleitet hatte.

Stärkung und Ende

Im Anschluss konnten bei Kaffee, Leberkäs und kalten Getränken weiter persönliche Erinnerungen ausgetauscht werden, bevor jede und jeder einen Stuhl zum Anhänger trug, der die letzten Dinge aus der Ladenkirche ins zwischenzeitliche Lager nach Lenting brachte. Das Team um Adi Pütz, Norbert Mebus, Ute und Jürgen Frank, Frauke und Christoph Heins, Uwe, Delia und Philipp Stelzer, Helmut und Silke (Feig-)Rauscher, Sabine Wagner, Ruth Goller, Pfarrer Schürmann und einige Konfirmandinnen und Konfirmanden haben noch bis zum späten Nachmittag die Ladenkirche völlig leergeräumt. Diese Ära ist nun beendet, die Evangelischen in Hepberg, Kösching und Lenting brechen auf zu neuen Ufern.

 

Reformationsjubiläum in St. Paulus –
Gottesdienste in Ingolstadt und Kösching

Stilvoll und feierlich – so kann man den Reformationsjubiläumsgottesdienst in der Pauluskirche umschreiben. Mit den Stadträten Robert Schidlmeier und Franz Hofmaier, außerdem Diakon Dragan Milos von St. Josef und einer großen Abordnung aus St. Peter/St. Willibald, Pfr. Mieczyslaw Bobras, Gemeindereferentin Martina Haberl und vielen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates gedachte die Festgemeinde in der gut besuchten Kirche der Reformation durch Dr. Martin Luther.

Dabei kamen die Freude über Luthers grandiose Leistungen ebenso wie auch Betroffenheit über seine Fehlleistungen und die gegenseitigen Verletzungen in den folgenden Jahrhunderten zu Wort. In seiner Predigt warf Pfarrer Dr. Jürgen Habermann einen Blick auf die Erneuerungsbedürftigkeit der Kirchen heute und endete mit einem Appell von bekannten, auf Einigung hoffenden Christen. Außerordentlich viele Christinnen und Christen nahmen am Abendmahl teil. Beim anschließenden Kirchenkaffee konnte man einiges noch im Gespräch vertiefen.

Ein ähnliches Bild bot sich auch in der Köschinger Ladenkirche. Bürgermeisterin Andrea Ernhofer und 2. Bürgermeister Leo Pannwitz nahmen mit einigen Marktgemeinderäten am Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum teil. Ebenso Erich Liepold und Thomas Schumann, die beiden Sprecher des Pfarrgemeinderats der katholischen Pfarrgemeinde Kösching, Klaus Müller-Würzburger von der Kirchenverwaltung und Georg Altmann von der Kolpingsfamilie.

In der voll besetzten Ladenkirche beleuchtete Pfarrer Christoph Schürmann die Wirkungen, die die Reformation bis heute in unser kirchliches und gesellschaftliches Leben hat. An den Begriffen „Liebe“, „Anerkennung“, „Vergebung“ und „Freiheit“ zeigte er auf, dass viele Entdeckungen der Reformatoren auch für die Menschen des 21. Jahrhunderts noch hochaktuell sind. Am Ende erinnerte er die christlichen Kirchen aller Konfessionen an ihren gemeinsamen Grund, Jesus Christus, und die gemeinsamen Aufgaben, auf die Fragen und Bedürfnisse der Menschen heute einzugehen und Gottes Wort zu den Menschen zu bringen. „Wir schauen heute zu recht wieder mehr auf das Verbindende. Aber wir müssen, sollen und wollen noch mehr auf Christus schauen“, so Schürmann.

 

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Denkmalenthüllung inLenting –
Argula von Grumbach

Mit einer großen Feier wurde bei strahlendem Wetter das Argula-von-Grumbach-Denkmal enthüllt. Nach einem ökumenischen Gottesdienst versammelten sich die offiziellen Vertreter, zahlreiche Ehrengäste und viele Bewohner von Lenting und Interessenten aus der ganzen Region, um diesen historischen Augenblick mit zu erleben. Stefan Weyergraf gen. Streit und Dorothea Burghardt in der Tracht des 16. Jahrhunderts enthüllten das Denkmal, die Flötengruppe und der Chor der Grundschule Lenting unter der Leitung von Frau Sabine Mathes umrahmten den feierlichen Augenblick.

Zu Beginn versammelten sich zahlreiche Gäste in der St. Nikolauskirche zu einem ökumenischen Gottesdienst mit den Pfarrern Josef Heigl von der katholischen und Christoph Schürmann von der evangelischen Kirchengemeinde. Dieser stellte in seiner bemerkenswerten Predigt als Leitmotiv den Satz von Jesus in der Bergpredigt in den Mittelpunkt „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt.“ Damit fordere Christus die Gläubigen auf, Finsteres aufzudecken, nicht weg zu schauen – ob es dem Leben dient oder nicht. „Argula von Grumbach hat genau das in ihrer Zeit getan – nicht wegschauen und aufdecken. Deshalb leuchtet ihr Leben auch noch fast 500 Jahre nach ihrem Tod“, so Pfarrer Schürmann. Wegen ihres Glaubens konnte Argula in der Affäre um den jungen Arsatius Seehofer nicht schweigen; sie greift zur Feder und formuliert ein mutiges Protestschreiben an die Universität Ingolstadt Argula geht mit wachen Augen durch die Welt und prüft, was sie sieht, hält es neben Gottes Wort, ob beides zusammen passt – oder eben nicht. In ihren Flugschriften, die in 30.000 Exemplaren im Umlauf waren sei es ihr –wie auch Luther – nicht darum gegangen, einen neuen Glauben zu vertreten, sondern sie wollte daran erinnern, was uns als Christinnen und Christen aller Konfessionen bis heute verbindet: Jesus Christus.

Der Hass der männlichen Widersacher sei grenzenlos gewesen, oft von Spott begleitet. Angesichts der Tatsache, dass sie nach 1524 nichts mehr veröffentlicht hat, fragte Pfarrer Schürmann: „Ist Argula von Grumbach also gescheitert?“ Man solle seinen Mut nicht vom Erfolg abhängig machen, meinte der Prediger, denn sonst hätte sich in der Welt nie etwas geändert. „Dass Argula von Grumbach einmal in die reformatorische Geschichte eingehen und in Lenting – wie auch in anderen Wohnorten – ein Denkmal bekommen würde, konnte sie sicher nicht ahnen.“

Nach der Enthüllung des Denkmals strömten alle in die am Ende bis auf den letzten Platz grfüülte Turnhalle, wo Bürgermeister Christian Tauer den Reigen der Grußworte eröffnete. Nach der Benennung einer Straße sei dieses Denkmal in Lenting das zweite sichtbare Zeichen für Argula: „Dies ist ein Denkmal, das von allen Seiten erkundet werden will.“ Dekan Thomas Schwarz (Ingolstadt) stellte die grundlegende Frage: „Darf ein Mensch mit dem, was er getan hat, der Nachwelt in Erinnerung bleiben?“ Von dieser Lentingerin könne man lernen, Mut zu haben und den Mund aufzumachen, sich einzusetzen für die, die unsere Unterstützung brauchen, auch wenn es unbequem ist. Inge Gehlert, Landesvorsitzende des evangelischen Frauenbundes, meinte dann: „Schade Argula, dass du nicht Mitglied in unserem Frauenbund bist! Mit Deinem Mut hätten wir dich gerne in unseren Reihen.“ Sie lobte das Denkmal mit seiner Strahlkraft. Aus diesem -Grunde sollten auch wir wie Argula mutig und beredt streiten.

Einen besonderen Auftritt hatte Dorothea Burghardt von der Argula-von-Grumbach-Stiftung der Evangelischen Kirche in Bayern. Als Argula verkleidet meinte sie: „Ich hätte nicht gedacht, dass meine Flugschriften auch im Jahre 2017 noch so aktuell sind!“ Auch damals sei die Welt im Umbruch gewesen, der Unterschied zwischen Arm und Reich sehr groß. Argula von Grumbach habe keinen Aufruhr anstiften wollen, sondern nur diskutieren. Ihr Mann Friedrich habe sie nicht verstoßen, sondern als Frau respektiert.

Im Namen des Geschichtskreises erinnerte AntonMüller an die vielfältigen Bemühungen seiner Mitstreiter, sich mehr als bisher mit der örtlichen Familien- und Ortsgeschichte zu befassen. Der Name der adeligen Lentingerin habe bisher jedoch ein Schattendasein in der Wahrnehmung der meisten Ortsbürger geführt. Er erinnerte an den langen Weg bis zur Verwirklichung der Denkmalsidee, dankte allen, die zum Gelingen beigetragen haben, und schloss mit den Worten: „ Dieses Kunstwerk ist eine kulturelle Bereicherung für die Gemeinde Lenting, aber auch für die Schule, die nun ein markantes Erinnerungsmal in ihrem Eingangsbereich bekommen hat. Eine Informationsstation sozusagen, die sicherlich Impulse für eine anschauliche Gestaltung der Ortsgeschichte im Unterricht geben wird.“

Der Künstler Stefan Weyergraf gen. Streit nutzte die Gelegenheit, auf die Entstehungsgeschichte und die Gestaltung des Denkmals näher einzugehen. Als geborener Lentinger sei er dort zur Schule gegangen, wo jetzt das Kunstwerk steht. Später sei er an der Haltestelle am ehemaligen Wasserschloss in den Bus eingestiegen, um ins Gymnasiumnach Einstätt zu fahren. Durch das Studium der Theologie habe er näheren Zugang zur geistigen Welt der Argula erhalten, und durch seine Ausbildung an der Akademie habe er die Voraussetzungen für die künstlerische Umsetzung geschaffen. Er wollte nicht einfach eine Statue der Argula schaffen. Ihm schwebte von Anfang an ein „erzählendes Denkmal“ vor: Argula als „Ökumenische Brückenfigur“, und die 27 Schau- und Bildtafeln sollen Auskunft geben über viele Stationen ihres Lebens. Auch der Künstler drückte seinen großen Dank an die Gemeinde, die Kirchengemeinden, den Geschichtskreis und die beteiligten Firmen aus.

Zum Abschluss sprach die Historikerin Dr.Susanne Greiter (Eitensheim) in ihrem Festvortrag über die „Fliegenden Worte“ der Argula von Grumbach. Die Historikerin ließ wichtige Stationen vom Leben der Argula in Wort und Bild Revue passieren. Sie schilderte die Bedeutung der Hochzeit mit Friedrich von Grumbach und ihr Leben in Dietfurt, Altmannstein und Lenting. Sie habe schon früh Kontakte mit den Reformatoren aufgenommen und ein Netzwerk aufgebaut. Die Flugschriften hätten „wie ein Katalysator“ gewirkt mit Luther als Zentrum. Dies sei „der Beginn der globalen Kommunikation“.

Das Jahr 1523 habe mit der Affäre Seehofer alles verändert, Argula sei zur Grenzgängerin geworden, zur „frühneuzeitlichen Feministin“. Sie steige in die Spitzengruppe der Flugschriftenschreiber auf, nur von Luther übertroffen. Mit der Herausforderung aller geistlichen und weltlichen Autoritäten habe sich die Affäre Seehofer zur „Affäre Stauff“ entwickelt. Das Jahr 1524 bringe das Ende der Karriere ihres Mannes Friedrich und ihr endgültiges Verstummen. Sie zieht nach Franken und führt ein Leben als Hausfrau. Im Jahre 1530 trifft sie Luther auf der Veste Coburg, 1554 stirbt sie wahrscheinlich in Zeilitzheim im Alter von 62 Jahren. Angesichts dieses Schicksals fragt die Historikerin:“ Was bleibt von Argula?“ – Ihr Netzwerk und ihre Botschaft, das heißt der Glaube und das Streben nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit.

 

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Frei. Lieder für die Seele –
Jericho in Kösching

Am Ende gab es standig ovations! Die sechs Musikerinnen und Musiker der Gruppe Jericho begeisterten ihr Publikum…. [weiterlesen…]

 

Weitere Berichte und Bilder auf der Seite von Musik und Wort in der Pauluskirche.

 

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Vernissage in St. Paulus –
Drei Objekte von Babette Ueberschär

Am 27. Oktober wurde die Ausstellung dreier Objekte der Ingolstädter Künstlerin Babette Ueberschär in der Pauluskirche Ingolstadt eröffnet. Begeistert haben die Teilnehmenden „Das Segel“, „Der Mantel“ und „Die Schale mit dem goldenen Löffel“ , die „golden stories“, betrachtet.

Der Kunstbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Kirchenrat Helmut Braun, warb in seiner Laudatio dafür, sich nicht „sofort ein Bildnis“ der Objekte zu machen, sondern sie bei unterschiedlichen Gelegenheiten und mit unterschiedlicher Beleuchtung auf sich wirken zu lassen.

Pfarrer Dr. Jürgen Habermann interviewte die Künstlerin, die offenbarte, dass sie weder bei der Herstellung des Segels aus Bibelseiten, noch bei der Präsentation ihrer Objekte in einer Kirche vordergründig theologische Gedanken hatte. Sie sei die Künstlerin, nicht die Theologin. Es sei Sache der Pfarrer, die Objekte theologisch einzuordnen und zu interpretieren. „Das schöne und spannende an der Kunst ist es ja, dass jeder etwas anderes darin sieht“, so Ueberschär.

Besonders überzeugt haben sechs junge Musiker/innen der Gruppe „Full Irisch“ vom Scheiner-Gymnasium Ingolstadt. Johann Ritter – ein Konfi-Teamer der Kirchengemeinde – glänzte dabei mit seinem Harfenspiel. Für ihre Interpretation irischer Melodien mit Geigen, Harfe, Gitarre, Bass und Trommel erhielten sie großen Applaus.

Die drei Objekte von Barbara Ueberschär sind noch bis zum 26. November in der Pauluskirche zu sehen. Die Kirche ist täglich von 8-18 Uhr geöffnet.

Informationen zu den Kunstwerken finden Sie nach den Bildern der Vernissage.

 

 

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Zur Vita der Künstlerin:

1947 Geburt in Gülchsheim, Mittelfranken
1979 Beginn regelmäßigen Tagebuchschreibens; erste Versuche Erlebtes bildnerisch zu gestalten
1980 + 1981 Mal- und Zeichenkurse bei dem Kunstpädagogen Guido Martini
1982 + 1984 Studium an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg bei den Professoren Giselbert Hoke und Stephan von Huene
seit 1989 Wohnung und Atelier in Ingolstadt
1993 Kunstpreis der Sparkasse Ingolstadt, 1. Preis
1997 „Atelierbesuche“ – Filmprojekt im Bayerischen Fernsehen
2001 Sonderpreis der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft
2002-2015 Kunstpreise in Augsburg/Ottobrunn/Schwabach
seit 2005 Lehrauftrag Universität Eichstätt (Objektkunst Papier/Textil)
2015 Publikumspreis der Kunstaustellung Ortung IX der Stadt Schwabach

Zu den Kunstwerken schreibt sie selbst:

Die Installation „golden stories“ setzt sich zusammen aus drei „goldenen“, sprich wertvollen, Geschichten. Die erste große Geschichte ist das Buch der Bibel. Ihre Geschichten und Texte gehören zu unserem größten Kulturgut.

DAS SEGEL in Dreiecksform, zusammengenäht aus ungebundenen Seiten der Bibel ist die erste Geschichte. Bild und Text treten in Dialog miteinander; dabei sollen die Betrachter durchaus eigene Geschichten und Haltungen erkennen. Ein Bild z.B. könnte das zum Leben erweckte „Töchterlein des Jairus“ sein, aber genauso gut ein gerettetes Mädchen aus dem Kriegsgeschehen in Aleppo sein.
Material: Textilband, Bibeldünndruckpapier, Acrylic, Gaze

DER MANTEL hat eine Geschichte zum Inhalt, die uns alle von Jugend auf begleitet, es ist die Martinslegende, eine Geschichte vom Teilen. Hier sind das Innen und das Außen gleichberechtigt. Außen golden und wertvoll – im Inneren laufen die Entscheidungen ab: ich muss in mich gehen; dabei hilft mir die Teilungsnaht.
Material: Endlos-Computerpapier, Nessel, Acrylic

DIE SCHALE MIT GOLDENEM LÖFFEL hat ein altes Märchen aus China zum Inhalt. Die Geschichte erzählt von Himmel und Hölle. In der Hölle schaut jeder, dass er zuerst satt wird, und vergisst dabei seinen Nächsten. Im Himmel jedoch kommt der Mensch auf die Idee, seinen Nächsten zu füttern.
Material: Papiermach, Holz, Blattgold

 

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Spiel& Spaß:
„Ein großes Ding“

Beim monatlichen Treffen für Grundschulkinder in der evangelischen Kirchengemeinde erlebten die Kinder Ende Oktober verschiedene Länder und ihre Bräuche. Es wurde getanzt, gesungen, gespielt und mit Stäbchen geübt. Das letzte Ziel der Reise führte uns nach England und wir ließen es uns zur TeaTime gut gehen.

 

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„Night of Games – Spielenacht der Jugend“

Was für eine Nacht…

Die Jugendlichen haben im Paulus- und Jugendkeller gezockt was das Zeug hält. Von Karten, Kicker, Casino- und Gesellschaftsspiele, bis hin zum guten alten Nintendo 64 – für jede und jeden war was dabei.

Wir (insgesamt 25 Menschen) hatten jede Menge Spaß und viel zu wenig Schlaf.

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Spiel& Spaß:
„Ein großes Ding“

Das monatliche Treffen für Grundschulkinder in Köschiing ist inzwischen sehr beliebt. Ende September wurde ein „Großes Ding“ gedreht – so lange, bis die Kinder ganz außer Atem waren. Wir bedanken uns beim Kindergarten am Bogen und der Grundschule für die Unterstützung.
 

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Lutherfutter live –
Konfirmandinnen und Konfirmanden feiern
Reformationsevent in der Halle 9

Am Vormittag konnten Kinder – ohne Eltern – an vielen verschiedenen Ständen etwas ausprobieren und teilweise ihren Mut beweisen. Es war herrlich, die Kinder dabei zu beobachten und sie zu unterstützen. Es wurde Brot gebacken, Apfelsaft gepresst, Taschen mit Buchdruck verschönert, Lederbändchen gestaltet, Segway gefahren und noch vieles anderes. Die ganze Zeit war die Handpuppe Martin Luther mit dabei und hat sich alles zeigen lassen.
 
Auch am Nachmittag war die evangelische Kirchengemeinde St. Paulus vertreten. Mit jugendlichen Mitarbeitenden, den Konfirmandinnen und Konfirmanden – und mit zwei Workshops: Drucken wie zu Luthers Zeiten und ein Lutherparcour. Insgesamt waren weit über 300 Jugendliche da! An den Ständen war viel los und alle hatten ihren Spaß.
Bei einer Podiumsdiskussion mit hochkarätiger Besetzung ging es um die Thesen, die im letzten Jahr von vielen Konfirmanden und Jugendlichen an die Tür der Tour-Tür-Kirche genagelt wurden. Auch St. Paulus war daran mit den ehemaligen Konfirmanden beteiligt.
 
Krönender Abschluss war das Konzert von „Good Weather Forecast“, da tanzte Jung und Junggeblieben. Die Stimmung war super!
 
Es war ein genialer Tag!
Danke an das Team der Evangelischen Jugend Ingolstadt für diesen Tag, und dass wir dabei sein konnten!!!

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Entwidmung Gemeindezentrum Lenting

Ursprünglich wollte man bei der Einweihung durch Oberkirchenrat Hans Schmidt spätestens nach 20 Jahren ein dauerhaft solides Gebäude finanzieren und bauen können. Doch es kam anders, denn 50 Jahre, vom 26.12.1966 bis 26.12.2016, hat die Geschichte der „namenlosen“ Kirche gewährt. Das „Provisorium in Fertigbauweise“, nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekten Heinz Rall, blieb standhaft und nutzbar, wenngleich die Empfindung, sich in einer Kirche aufzuhalten, für viele nicht leicht war. „Nichts ist langlebiger als ein Provisorium“, sagte Pfr. Dr. Markus Ambrosy schon 2002.

Man kann auf einem Blatt Papier und mit eingeschränktem Wissen nicht die gesamte Geschichte der Lentinger Kirche aufzählen. Aber es soll an ein paar wichtige Episoden und Personen erinnert werden. Übersehene „Säulen“ aus der Zeit ab 1966 mögen ihr unabsichtliches Nichterwähntwerden bitte verzeihen.

Prägend waren immer einzelne Personen, zum Beispiel Luise Löffler in der Anfangszeit. Pfr. Schamel berichtet hingegen für die 70er Jahre von einem eher gering ausgeprägten Gemeindeleben. Kaffee und Tee nach dem
Gottesdienst wurde mangels Resonanz wieder eingestellt. Bemerkenswert sind die Konfirmationen in Lenting
1969/1971/1972/1976/1977. Immerhin konnte Lenting 1976 mit Dr. Roland Dietz (bis 2000) und Helga Landwehrkamp (bis 1988) zwei Personen in den Kirchenvorstand entsenden.

Aufwärts ging es, als St. Paulus eine Pfarrstelle zur Anstellung zugesprochen wurde. Pfarrerin Gudrun Sattler und Pfarrerin Ghita Lenz-Lemberg machten sich an Aufbauarbeit, auch in Lenting. Es kam zur erfreulichen Gründung zweier Mutter-Kind-Gruppen und der Jungschar. Später kamen noch der Kreis junger Familien und das Kindergottesdienstteam dazu. Ein Glücksfall war ohne Zweifel der Zuzug des Religionspädagogen i.V. Thomas Glück 1994, der sich speziell der Jugendarbeit, vor allem der Konfirmierten, annahm. Mit dem Wegzug von Herrn Glück schlief einiges wieder ein. Doch Pfarrerin Christa Pürner-Stegschuster entwickelte bis 1999 ein reiches kirchliches Angebot. Ganz wichtig ist die emsige und kluge Arbeit von Christa Bukovics seit den 90er Jahren. In dieser Zeit fanden auch regelmäßig Kinderbibeltage, Kinderfasching und Jungscharübernachtung in der Kirche
statt. Auch Petra Viehböck, Erika Prauschke, Monika Prosch und Angelika Schmolke brachten sich fleißig ein.

Allerdings hinterließen Wind und Wetter und die kostensparende Bauweise des Gebäudes Spuren, sodass am Kirchengebäude manches defekt wurde (Dach/-Fensterstöcke/-Blechvordach/Toiletten). Neue Impulse setzte Pfr. Dr. Markus Ambrosy (Paramente/Kreuz an der Kirche /Logo/Altartriptychon/ Gewinnung von Referenten). Dennoch kam es mit Beginn der Ladenkirche in Kösching zu einer entscheidenden Verlagerung von Geld und
Mitarbeitenden nach Kösching. Nicht vergessen wollen wir das Aufsetzen eines Daches in Lenting unter Pfarrer Bernd Feldner mit Hilfe Ehrenamtlicher aus der ganzen Gemeinde.

Eine Gemeinde lebt durch fleißige Hände und von der Kirchenmusik. Da sind zu nennen die Organistinnen und Organisten: Frau Naumann und Elke  Landwehrkamp (später Meiser, Dienstantritt ab 01.04.1982). Nachfolgend bis heute spielt Holger Stiller die Orgel. Als Mesner und Mesnerinnen sind dankbar zu nennen: Barbara und Herbert Paschwitz, Gotthold Friedrich Schöne und Centa Kreil (bis 31.12.1980), Karl-Heinz Helbig (bis 1985), Maria Helbig (bis 1997), Sylvia Helbig (1998), Ingeborg Knochenhauer, Tatjana Ebert, Xaver und Annette
Pfeilschifter, Natalia Seemann und Maria Seemann.

Im Kirchenvorstand waren neben den Erwähnten auch die Lentinger Gernot Moos (1994-2006), der mit  Fachwissen und guten Kontakten entscheidendes baulich für die Lentinger Kirche bewirkt hat, und Annette  Pfeilschifter (2006-2012) aktiv, gegenwärtig vertreten Christa Bukovics (seit 2000) und Erika Prauschke (seit 2006)  dort die Lentinger.

Für die Lentinger kam das Ende des Gemeindezentrums in zwei Schritten, einmal 1984 durch den Verkauf eines Teils des Grundstücks durch den Eigentümer, die Gesamtkirchengemeinde Ingolstadt, zur Finanzierung der  neuen Kirche in Wettstetten, und dann das endgültige Aus 2016, um mit dem – übrigens noch nicht getätigten – Verkauf des Restgrundstücks einen Anteil an den Baukosten für das neue Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum mit Kirche in Kösching zu realisieren. Die Alternative, in Lenting statt in Kösching ein neues Gotteshaus zu errichten, wurde auch deshalb verworfen, da Lenting kaum mehr Land für Wachstum aufweist, tendenziell sich wenige Menschen sonntags im Gottesdienst einfinden und das Gemeindeleben überschaubar ist. Drei Kirchen gleichzeitig kann sich St. Paulus keinesfalls länger finanziell leisten.

Am Sonntag, 3. September, haben Pfarrer Dr. Jürgen Habermann und Prädikantin Christa Bukovics, die gleichzeitig Vertrauensperson des Kirchenvorstands ist, die Kirche in Lenting „entwidmet“, d.h. außer Dienst gestellt. Der letzte Gottesdienst fand bekanntlich an Weihnachten 2016 dort statt. Nun sind in einem feierlichen Akt die liturgischen Gegenstände wie Kreuz, Taufschale, Abendmahlsgeräte, Klingelbeutel, Kollektenbüchsen, Gesangbücher und Paramente aus der Kirche getragen und nach Ingolstadt transportiert worden.

Übrigens werden die Lentinger Orgel und die Glocke im neuen Gemeindezentrum in Kösching ihre Zukunft haben und zum Einsatz kommen.

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Wochenende der Jugend in Pfünz

Ein gechilltes und dennoch kreatives Wochenende verlebten die Jugendlichen der Kirchengemeinde Anfang August in Pfünz.

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Konfirmanden-Wochenende in Pfünz

Sehr kreativ und voll motiviert waren die Konfirmandinnen und Konfirmanden am Wochenende in Pfünz Ende Juli 2017.

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Sommerfest 2017 in St. Paulus

Ein tolles Sommerfest bei idealem Wetter auf dem Areal von St. Paulus Ingolstadt:

Begonnen hat das Fest mit einem kurzweiligem Gottesdienst für Klein und Groß: Diakonin Maythe Binder hat gemeinsam mit ihrem Team und den beiden Pfarrern Dr. Jürgen Habermann und Christoph Schürmann die Kirchengemeinde St. Paulus mit einem Reisebus verglichen. Die Busfahrer – also die beiden Pfarrer – sind dafür verantwortlich, dass der Bus in die gemeinsam beschlossene Richtung fährt und die nötigen Informationen für die Fahrgäste im Gemeindebrief bereit hält. Die Mitfahrenden sind immer wieder andere Menschen, je nachdem welche Angebote gerade aktuell sind. Eines aber bleibt immer gleich: Jede und jeder Mitfahrende hat einen für immer gültigen Freifahrtschein, von Gott selber ausgestellt. Das machte Pfarrer Dr. Habermann in seiner Ansprache deutlich.

Nach dem Gottesdienst für Klein und Groß gab es nach dem Mittagessen von Grill und Salatbar für Junge und Alte weitere Programmpunkte: Der Männergesangsverein Oberhaunstadt begeisterten die Zuhörer mit einigen Liedern, für Kinder gab es Kinderschminken, Marionettenbasteln und Bauklötze, mit denen ein hoher Turm gebaut werden konnte. Die Jugend von St. Paulus hatte verschiedene Cocktails und Popcorn im Angebot. Kaffee und viele gespendete Kuchen rundeten das kulinarische Angebot ab.

Christine Habermann sorgte mit Ihrer Klangschaleneditation für einen Ruhepunkt in einem gut besuchten und fröhlichen Sommerfest an der Theodor-Heuss-Straße.

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„Ab nach Draußen…“

…hieß es bei Spiel & Spaß in der Ladenkirche im Juli. Die Kids waren in Kösching unterwegs. Unter anderem haben wir bei Hörgeräte Langer erfahren was eine „Sprachbanane“ ist, warum das „Grüne Zebra“ diesen Namen hat, im Obstladen durften die Kinder eine Panzerfrucht kaufen, sie haben einiges über die evangelische und katholische Kirche erfahren und noch vieles mehr. Nicht nur die Kinder haben einiges gelernt.

Im Anschluss konnten wir beim Picknick auf der Hofwiese entspannen!

Danke an die Läden, die uns unterstütz haben.

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Baustellenfest in Kösching
am 2. Juli 2017

Bis auf den letzten Platz gefüllt waren die Plätze Baustellenfest am vergangenen Sonntag an der Baustelle des neuen Evangelischen Gemeindezentrums am Brunnhauptenweg in Kösching. Etwa 200 Menschen nahmen am Gottesdienst im Freien teil. Im Gespräch mit der vor allem bei den Kindern beliebten Handpuppe Rudi spannte Pfarrer Christoph Schürmann den Bogen von den Ziegeln des Neubaus über die das Band, das die Gläubigen mit Gott verbindet, hin zu Dietrich Bonhoeffer. Nach dem evangelischen Pfarrer und Theologen, der 1945 im KZ Flossenbürg ermordet wurde, wird die neue Kirche benannt. „Der Name Dietrich-Bonhoeffer-Kirche ermahnt die christliche Gemeinde, einerseits die Verbindung zu Gott im Gebet zu leben, sich aber auch gleichzeitig der Welt zu öffnen und danach zu fragen, was die Menschen zu einem guten Leben brauchen“, sagte Pfarrer Schürmann. Dietrich Bonhoeffer stehe wie kein anderer für eine Kirche, die mit beiden Beinen in der Wirklichkeit stehe und sich dem Nächsten zuwende, so Schürmann weiter. Zudem sei Bonhoeffer wegen seiner weit verzweigten ökumenischen Kontakte und seines Widerstandes gegen das Hitler-Regime weltweit anerkannt. Der Gottesdienst mündete in die Bitte um Frieden in der Welt zwischen Religionen und Konfessionen, Fremden und Freunden, Jungen und Alten. Diese Friedenbotschaft solle von der neuen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in die Welt gehen.

Nach dem Gottesdienst fanden die Baustellenführungen großen Zulauf. Pfarrer Schürmann erläuterte im Gebäude den Interessierten die Funktion der einzelnen Räume. Kinder konnten inzwischen ein Sonnensegel für den späteren Gemeindehausgarten bemalen oder eine Marionette basteln. Reißenden Absatz fanden auch die Schlüsselbänder mit dem Aufdruck der neuen Kirche. Bei gutem Essen und Kaffee und Kuchen verbrachten viele Menschen bis in den späten Nachmittag auf der Baustelle. Auch ein persönlichen Spendenziegel konnte erworben werden, der später mit Namen beschriftet einen Platz am Gemeindezentrum finden wird. Die Spendenziegelaktion läuft noch bis zum 15. August. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Kirchengemeinde: http://bit.ly/Spendenziegel.

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Gottesdienst für Klein und Groß
an Christi Himmelfahrt
im Steinbruch Hepberg

Der Wetterbericht hatte recht: Bei wirklich optimalen Steinbruchwetter feirte die evangelische Kirchengemeinde St. Paulus Gottesdienst an Christi Himmelfahrt unter freiem Himmel. Mehr als 120 Menschen, darunter besonders viele Kinder, hatten sich auf dem Platz versammelt, als Pfarrer Christoph Schürmann gemeinsam mit der Handpuppe Rudi den Gottesdienst eröffnete. Holger Stiller begleitete den Gesang gewohnt souverän und virtuos auf dem Keyboard.

„Mut tut gut!“ hieß das Motto des Gottesdienstes für Klein und Groß an Christi Himmelfahrt. Rudi und Pfarrer Schürmann erzählten von Mose und Josua, die den Mut für ihre Aufgaben von Gott bekamen. Aber auch von ganz normalen Menschen, die in verschiedenen Lebenssituation Mut gezeigt haben. „Gott macht uns mit seinen Geist immer wieder Mut gibt für alle Situationen im Leben“, sagte Pfarrer Schürmann als Fazit.

Im Anschluss an den Gottesdienst ließen sich die Menschen das gemeinsame Mittagessen vom Grill und Salatbuffet sowie Kaffee und Kuchen schmecken und verbrachten noch einige gesellige Stunden im Steinbruch.

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Konfirmation Ingolstadt, 21. Mai 2027

Zwölf Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Ingolstadt sagten am vergangenen Sonntag, 21. Mai 2017, „JA“.

Konfirmiert wurden am 21. Mai 2017 in der St. Paulus-Kirche:
Amelie Eitel, Milas Elfner, Emely Fichtenau, Glen Flebbe, Nicklas Juchum, Celine Mattes, Stefan Meier, Alina Osipenko, Ariana Rau, Melanie Schlecht, Niklas Scholtner und Evely Stamp.

Hier das Gruppenbild der Konfirmandengruppe:

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Gemeindeversammlung 2017

Am 14. Mai 2017 nach dem Gottesdienst in der Ladenkirche Kösching fand die Gemeindeversammlung für 2017 statt. Damit keiner mit knurrendem Magen dem Bericht der Vertrauensfrauen Christa Bukovics und Ute Euringer lauschen musste, gab es Chili con Carne und Kartoffelsuppe – gekocht von Anja Schilling und Friedrich Bauer. Herzlichen Dank dafür.

In ihrem Bericht gingen die Vertrauensfrauen auf die Arbeit des Kirchenvorstands des letzten Jahres ein. Besondere Veranstaltungen und Herausforderungen der Kirchengemeinde wurden angesprochen. Im Anschluss berichtete Pfarrer Christoph Schürmann über den Baufortschritt des neuen Gemeindezentrums für Hepberg, Kösching und Lenting und die Finanzierung des Bauwerks. Pfarrer Dr. Jürgen Habermann erläuterte die drei möglichen Namen, die der Kirchenvorstand in einem langen Prozess bisher ausgewählt hat. Die Gemeindeversammlung diskutierte diese Vorschläge sehr emotional und kontrovers. Auch eine schriftliche Meinungsbildung brachte kein eindeutges Ergebnis: alle drei Vorschläge bekamen beinahe die gleiche Zustimmung. Darum werden die Namen auch noch nicht veröffentlicht.

Der Kirchenvorstand nimmt die Argumente und Kritik der Gemeindeversammlung auf und wird sich damit in seiner nächsten Sitzung befassen. Unter Umständen wird dann auch ein Beschluss gefasst. Allerdings ergaben sich Argumente und Vorschläge, die erst noch einmal genau geprüft und besprochen werden müssen. Bleiben Sie gespannt. Sobald der Name feststeht, werden wir ihn hier auf der Homepage veröffentlichen.

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Eindrücke vom KiBiTag in Kösching

13. Mai 2017 – Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen

„Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“ – wir haben erlebt, dass es geht…
Gemeinsam hatten Kleine und Große einen tollen Tag – beim Theaterstück, Vorlesen einer Geschichte, Singen, Basteln, Spielen und noch vielem mehr.

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Eindrücke Maifest des Kindergartens

Ein tolles Spiel der Kinder zum Märchen „Die Bienenkönigin“, leckeren Kaffe und Kuchen, Bratwurst in zahlreichen Variationen, Tüten Angeln, Verkleidungslauf und vieles mehr… Ein toller Nachmittag für die Kindergartenkinder von St. Paulus und ihre Familien aber auch alle anderen Gäste.

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Konfirmationen

Hepberg, Kösching und Lenting

Am 6. und 7. Mai wurden 25 Jugendliche aus Hepberg, Kösching und Lenting in stimmungsvollen Gottesdiensten in der Pauluskirche konfirmiert. Herzlichen Dank für die musikalische Gestaltung an den Gospelchor Kösching, Bossa and Soul und Holger Stiller.

Konfirmiert wurden am Samstag, 6. Mai:
Raphael Böhme, Fabio Cenzato, Vivienne Herzog, Denise Hewelt, Konstanze Hilbig, Laureen Jurisch, Benedikt Kilchert, Luca Knebel, Felix Kohl, Bernd Noll, Maja Quintavalle, Tim Spanheimer, Kilian Wolfram, Rebecca Zweigle, Tanja Zierott

Konfirmiert wurden am Sonntag, 7. Mai:
Vanessa Brosovski, Kevin Goos, Clara Koser, Johannes Krap, Viktor Litz, Ruben Saath, Irina Schade, Lily Spreng, Evelyn Triebelhorn, Giulia Weith

Am Montag kamen die Konfirmandinnen und Konfirmanden und das Team noch einmal zum Reste-Kuchenessen und Abschluss des Konfi-Kurses zusammen.

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Ostern bringt den Stein ins Rollen –

Gottesdienst für Klein und Groß am Ostersonntag in Kösching

Nicht nur den Stein vor dem Grab Jesu, sondern auch die vielen Steine, die uns das Leben schwer machen, bringt Ostern ins Rollen. Im Gottesdienst für Klein und Groß am Ostersonntag in der Ladenkirche Kösching erzählte der Stein seine unglaubliche Geschichte aus der Nacht, als Jesus aus dem Grab auferstand. Pfarrer Christoph Schürmann und sein Team gingen auf dieses Geschehen weiter ein: Die Steine auf die die Gottesdienstteilnehmenden das schreiben konnten, was sie bedrückt und was ihnen manchmal das Leben schwer macht, konnten am Altar in ein Osterlicht getauscht werden. Ostern bringt das Licht und vertreibt das Schwere – die Osterbotschaft wurde in diesem Gottesdienst für Kinder und Erwachsene spürbar und greifbar.

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Osternacht in St. Paulus

Völlig im Dunkeln begann die Osternacht in St. Paulus. So dunkel wares auch am Ostermorgen, als die Frauen zum Grab Jesu kamen. So dunkel ist es heute bei uns, wenn Menschen alleine sind, Angst haben oder unter Krieg, Gewalt und Terror leiden. Gott bringt Licht ins Leben – am Anfang der Schöpfung mit den Worten „Es werde Licht!“ und an Ostern mit der Auferstehung Jesu. Das wurde sichtbar als die Osterkerze in die Kirche gebracht wurde mit dem alten Ostergruß „Der Herr ist auferstanden! – Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja.“

Pfarrer Christoph Schürmann meinte, Ostern müsste weitererzählt werden. Nur dann kommt die Botschaft des Lebens auch dorthin, wo Menschen umgeben sind von Trauer, Angst und Hass. Um den Gedanken des Lebens weiterzugeben, sind Fantasie und Mut nötig.

Zugleich ist aber Ostern auch etwas, das man sich nur schenken lassen kann. Weder die Liebe Gottes, noch den Segen noch das Leben selbst kann der Mensch sich selbst verdienen und erarbeiten. Er kann es sich nur schenken lassen.

Im flackernden Licht der Osterkerzen feierte die Gemeinde im Kreis um den Altar das Abendmahl und ließ sich die Gaben des Lebens am Tisch des Herrn schenken. Im Anschluss an den Gottesdienst war zum Osterfrühstück eingeladen. Ein reichhaltiges Büffet wartete auf alle Teilnehmenden.

Pfarrer Schürmann entlässt schließlich „die Gemeinde mit herzlichen Worten in die Osterfeierlichkeiten: „Gehet hin mit einem Osterlachen auf den Lippen und im Herzen.“, schreibt der Donaukuriert am 18. April 2017.

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Gründonnerstag in St. Paulus

Der Gründonnerstag wurde in der Kirchengemeinde St. Paulus wieder mit einem Feierabendmahl in der Pauluskirche Ingolstadt und in der Ladenkirche Kösching gefeiert. In Ingolstadt (Bilder) standen diesmal die Elemente des jüdischen Passahmahls im Mittelpunkt, das Jesus nach den Evangelien nach Markus, Matthäus und Lukas mit seinen Jüngern gefeiert hatte. Da Jesus beim letzten Abendessen mit seinen Freunden das Abendmahl eingesetzt hat, wie die christlichen Kirchen es bis heute feiern, war das gemeinsame Abendmahl natürlich auch ein wichtiger Teil dieses etwas anderen Gottesdienstes.

In der Ladenkirche Kösching kamen einige der Jünger Jesu zu Wort, die mit ihm damals am Tisch saßen. Mit Hilfe ihrer unterschiedlichen Erwartungen und Hoffnungen wurden Ewartungen und Hoffnungen der Menschen heute gedeutet und eingeordnet. Auch in Kösching wurde miteinander Abendmahl gefeiert und nach dem Gottesdienst gemeinsam gegessen.

 

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Speiel & Spaß in der Ladenkirche:
Basteln für den Frühling

Beim Spiel & Spaß im April waren kleine Künstler am Werk und haben Oster-und Frühlingsdekoration gebastelt.

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TourTür – Reformtionsjubiläum
bei unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden

Die TourTür der evangelischen Jugend Ingolstadt war zu Gast bei unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden. Es ging um Martin Luther, um das, was die Jugendlichen heute ändern würden, um Thesen, einen Hammer und Nägel. Im zweiten Tei des Vormittags war wieder Martin Luther und ein Leben im Mittelpunkt. Mittels einer App surften die Jugendlichen durch sein Leben und versuchten in Bildern und Texten seine Erfdahrungen in ihr eigenes Lebens eihzubinden.

Wir hatten alle (Pfarrer und Dikaonin, Teamer – egal ob schon erwachsen oder noch jugendlich – und Konfirmandinnen und Konfirmanden) viel Spaß. Es war ein kurzweiliger Vormittag, an den wir uns noch lange erinnern werden.#

Vielen Dank an die Evangelische Jugend Ingolstadt!

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Martin Luther und das Bier –
Bierprobe und Texte zum Bier von der Reformationszeit bis heute

„Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken“, sagte Luther einmal und schrieb 1534 an seine Frau: „Wie gut Wein und Bier hab ich daheime, dazu eine schone Frauen…“ Bier war das Lieblingsgetränk der Reformators. Grund genug für Norbert Schmidl und Pfarrer Christoph Schürmann Luther und das Bier zusammenzubringen.

Norbert Schmidl brachte vor allem Biere mit in die Köschinger Ladenkirche, die auch heute noch oder wieder nach alter Tradition gebraut werden. Mit dabei auch ein Ainpöckisch Bier (Einbecker), das Luther über die Maßen gelobt haben soll. Zu seiner Hochzeit mit Katharina von Bora gab es ein großes Faß Ainpöcker. Aber auch manch exotiscche und seltene Biersorte hatte Herr Schmidl dabei, etwa ein holländisches Craftbier, mit das mit Zugabe von Hafer und Salz gebraut wird, ein Trapistenbier aus langer Klostertradition, ein österreichisches Waldbier, dem im Brauprozess Zutaten aus dem Wald beigegeben werden, oder ein dunkles Rauchbier, für das Rauchmalz verwendet wird, das über Buchenholzfeuer getrocknet wird.

Pfarrer Schürmann las dazu unterhaltsame Texte zum Thema Bier von der Reformation bis heute. Nach einem interessanten und geschmackvollen Abend, wurde noch lange Bier getrunken in der Ladenkirche.

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Lutherrose vor St. Paulus

Die Grünfläche vor der Pauluskirche ziert nun zum 500. Reformationsjubiläum eine Lutherrose aus Blumen, gepflanzt und gestiftet vom Grünflächenamt Ingolstadt.

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Carmen Mayer liest:
Das Awaren Amulett

Johannes, ein protestantischer Junge aus dem Ennstal in der Steiermark, flieht zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges aus seiner Heimat. Er hat beide Eltern bei einem brutalen Überfall verloren, seine Schwester wurde verschleppt. Bei der Leiche seiner Mutter findet er ein seltsames Amulett, das angeblich aus dem sagenhaften Schatz der Awaren stammen soll. Er nimmt es mit.

Carmen Mayer las in der Ladenkirche auf Einladung des Fördervereins Evangelisch-Lutherisches Gemeindezentrum Hepberg-Kösching-Lenting e. V. aus ihrem neuen Roman „Das Awaren Amulett“. Im Mittelpunkt der Lesung stand eine Szene, die das historische Ereignis des Haushamerfelder Würfelspiels beschrieb, bei dem der bayerische Statthalter im Lande ob der Enns, Adam Graf von Herberstorff, 36 Bauern um ihr Leben würfeln ließ.

Die Autorin ließ ihre Zuhörerinnen und Zuhörer noch eine Weile länger die Wege und Geschicke von Johannes miterleben, bevor sie nach fesselnden 90 Minuten für die Vorgeschichte und vor allem für die spannende Fortsetzung auf ihr Buch verwies.

Vielen Dank an Carmen Mayer und ihren Mann für einen tollen Abend in der Ladenkirche!

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Zuckerbäcker in der Ladenkirche

Spiel & Spaß in der Ladenkirche

„Lecker, Schmecker, Zuckerbäcker“

Beim gestrigen „Spiel & Spaß“ in der Ladenkirche waren fast 30 fleißige Waffelbäcker am Werk und es war richtig lecker! Unter anderem gab es Kokoswaffeln. Dafür wurde natürlich auch eine Kokosnuss geöffnet und geknabbert.

Die Erwachsenen haben immer nur gehört „noch ne Waffel“. Deshalb gibt es leider kein Foto von frisch gebackenen Waffeln, denn kaum waren sie aus dem Waffeleisen raus, waren sie auch schon weg. Die Ladenkirche war vom Waffelduft erfüllt.

Es war ein toller Nachmittag und wir freuen uns schon auf den 6. April, da basteln wir zum Frühling.

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Dankeschön für Austräger*innen

Bei Wind und Wetter…

Sie trotzen den Naturgewalten – und den nicht erreichbaren Briefkästen in manchen Hochhäusern. Sie lassen sich manchmal schräg von der Seite anreden und haben ein offenes Ohr für manche Sorge, die sonst keiner zu hören kriegt: Die Austräger und Austrägerinnen, die alle zwei Monate den Paulusbrief und den Monat in die Briefkästen der Evangelischen in unserer Kirchengemeinde bringen.

Dankeschön!

Am 6. März war für die Pfarrer Dr. Jürgen Habermann und Christoph Schürmann sowie Frau Richter für das Sekretariat Gelegenheit, diesen wichtigen Menschen in unserer Kirchengemeinde wieder einmal DANKE zu sagen! Bei einem kleinen Imbiss kam es zu anregenden Gesprächen. Aber auch die eine oder andere Sorge oder Schwierigkeit beim Austragen kamen zur Sprache.

Viele – und doch zu wenig!

Es war gut zu sehen, dass es viele Menschen sind, die mal mehr, mal weniger Paulusbriefe und Monate verteilen. Aber es wurde auch deutlich, dass langjährige Austräger*innen nicht mehr so können, wie sie wollen. Also braucht es noch mehr Menschen, die alle zwei Monate einen Spaziergang durch ihr Wohngebiet machen und dabei etwas in den einen oder anderen Briefkasten stecken. Wer sich das vorstellen kann, meldet sich bitte bei Frau Richter im Pfarramt (Tel. 0841 58585 – Email: pfarramt.stpaulus.in@elkb.de)

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Till Eulenspiegel auf der Kanzel

Till Eulenspiegel alias Pfarrer Dr. Jürgen Habermann stieg am Faschingssonntag wieder in die Bütt… nein, auf die Kanzel von St. Paulus Ingolstadt. Hier schon einmal einige Eindrücke im Bild. Bericht folgt.

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Faschingsparty in der Ladenkirche

Die Kinder hatten heute richtig viel Spaß – die Erwachsenen auch. Wer nicht geschminkt war oder keine Verkleidung hatte, wurde schnell fündig.

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Konfirmandinnen und Konfirmanden
kochen 3-Gänge-Menü

Konfirmandinnen und Konfirmanden kochen ein 3-Gänge-Menü. Es war sehr lecker und hat viel Spaß gemacht: Vorbereiten, Kochen und Braten, Tischdecken, essen und… natürlich auch aufräumen. Ein toller Nachmittag und Abend in der Ladenkirche Kösching.

 

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Gemeinde der Zukunft –
Klausurtagung des Kirchenvorstands

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Paulus war am Freitag, 3. Februar, und Samstag, 4. Februar 2017, zu einer Klausurtagung im Kloster Plankstetten (Berching/Altmühltal). Beide Pfarrer, Diakonin und die gewählten ehrenamtlichen Mitglieder der Gemeindeleitung machten sich viele Gedanken darüber, wie die Kirchengemeinde St. Paulus auch in Zukunft eine lebendige Kirchengemeinde sein und das neue Gemeindezentrum für Hepberg, Kösching und Lenting mit Leben füllen kann. Stellvertretende Vertrauensfau, Dr. Nadja Thiel, und Pfarrerin Dr. Juliane Fischer, aus Hallbergmoos berichteten von ihren Erfahrungen mit einem ungewöhnlichen Gemeindeentwicklungsprojekt in ihrer Kirchengemeinde, die der Kirchenvorstand St. Paulus mit Interesse wahrgenommen hat und auf dem Hintergund der Gegebenheiten in Ingolstadt, Hepberg, Kösching und Lenting weiter bedenken wird. Hier einige bildhafte Eindrücke:

 

LutherPLUS

Der Film „Luther – er veränderte die Welt für immer“ – am Donnerstag, 2. Februar, kamen erfreulich viele Menschen in die Ladenkirche Kösching, um diesen Film zu sehen. Zusätzlich zum Film gab es neben Popcorn und Getränken Extras in Bild und Ton und weiterführende Informationen durch Pfarrer Christoph Schürmann.

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Leckeres Dankeschön

Am 29. Januar konnte sich die Evangelische Kirchengemeinde St. Paulus bei fast 100 ehrenamtlichen Mitarbeitenden mit einem schönen Abend und einem leckeren Essen für das großartige Engagement in 2016 bedanken. Wir sind dankbar, dass wir eine so lebendige Gemeinde sind mit so vielen an- und zupackenden Händen! Das ist ein tolles Geschenk.

Pfarrer Jürgen Habermann gab nach einem geistlichen Impuls einen Ausblick ins neue Jahr, das mit Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum und mit der geplanten Einweihung des neuen Gemeindezentrums mit Kirche wieder zahlreiche Höhepunkte zu bieten hat. Pfarrer Christoph Schürmann zeigte einen Jahresrückblick in Bildern.

Auch heute hatten die Hauptamtlichen im Pfarramt wieder wunderbare Unterstützung: Von Maria Seemann stammte der Tischschmuck mit Blumen und Kerzen, der nach der Veranstaltung gerne mit nach Hause genommen wurde. Sabine Nittel sorgte mit ihrer Flötengruppe für die musikalische Gestaltung, Konfirmandinnen für die Getränkeversorgung und ein wenig Ordnung in der Küche und viele helfende Hände am Ende beim Aufräumen.

Ohne Euch und Sie wäre in Ihrer/Eurer Kirchengemeinde nicht so vieles möglich! Schön, dass es Euch und Sie alle gibt! Gott sei Dank!

 

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Schneezauber in der Ladenkirche

Lustig ging es zu beim „Schneezauber“ in der Ladenkirche. Zu „Spiel & Spaß“ kamen wieder viele Grundschulkinder und haben Schneemänner mit Fußabdruck und Schneeflocken gebastelt. In einem „Eisberg“ wurde nach Süßigkeiten gegraben und auch eine „Schneeballschlacht“ durfte nicht fehlen.

 

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Gelungener Auftakt

Einen gelungenen Auftakt eines für beide Konfessionen ereignisreichen Jahres erlebten katholische und evangelische Christinnen und Christen in Kösching am 25. Januar . Mit einem ökumenischen Gottesdienst zur Gebetwoche zur Einheit der Christen in der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt startete gemeinsam das Festjahr zum 300. Jubiläum der katholischen Pfarrkirche sowie zum 500. Reformationsjubiläum.

Dekan Dr. Wojciech Wysocki erinnerte in seiner Begrüßung an den katholischen Gedenktag der Bekehrung des Apostels Paulus, der ja auch für Martin Luther eine entscheidende Rolle spielte. Viele seiner reformatorischen Gedanken und Überlegungen gehen auf die biblischen Brief des Paulus zurück.

Pfarrer Christoph Schürmann erinnerte die christliche Gemeinde beider Konfessionen in seiner Predigt an ihre gesellschaftliche und politische Verantwortung. Auf der Grundlage des Christuswortes „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannesevangelium, Kapitel 15, Vers 5) sagte Schürmann: „Eine Gesellschaft, in der der Glauben an Jesus Christus keine Rolle mehr spielt, wird zu einer Gesellschaft von Egoisten, in der das Recht des vermeintlich stärkeren gilt und die Freiheit des Einzelnen nicht mehr geschützt werden kann.“ Ebenso höre eine Kirche, die die Menschen mit der Botschaft von Jesus Christus nicht mehr erreicht, auf, Kirche zu sein.

Schürmann betonte die Gemeinschaft in die Christus seine Kirchen ruft. Diese Gemeinschaft führt zum Dienst an den Schwachen der Gesellschaft und den Einsatz für die, die ausgegrenzt, beschimpft und angegriffen werden. Äußerungen von Politikerinnen und Politikern, die Hass verbreiten, Aufrufe zu Gewalt beinhalten oder die Geschichte umschreiben wollen, verurteilte er. In der aktuellen Situation sei es viel wichtiger, gemeinsam die frohe Botschaft des Evangeliums wirkmächtig in die Öffentlichkeit zu bringen, als sich gegenseitig kritisch zu beäugen oder die jeweiligen Glaubensüberzeugungen über die anderen zu stellen.

In diesem Zusammenhang verwies Schürmann auch auf ein Schlagwort der Reformation: „ecclesia semper reformanda“ – Die Kirche ist immer veränderungsbedürftig – das sich auch evangelische Theologen des 20. Jahrhunderts zu eigen machten und heute sogar von katholischen Theologen verwendet wird, die Reformen der Kirche anmahnen. Eine notwendige Veränderung der Kirche bedeutet weder, „dass sich die Kirchen nach dem Zeitgeist richten müssen. Aber umgekehrt bedeutet die immer neue Hinwendung zu Christus nicht die Abkehr, sondern die Hinwendung zur Welt und vor allem zu den Menschen.“

Der Chor KoLan unter der Leitung von Maria Kürzinger war für die Musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zuständig. Zahlreiche Gläubige aus beiden Gemeinden sprachen die Kyrierufe und die Fürbitten. Im Anschluss an den Gottesdienst war im Kolpingheim die Möglichkeit zur geselligen Begegnung, die laut Schürmann ebenso wichtig sei, wie das Miteinander im Gottesdienst. Für alle Vorbereitung herzlichen Dank an den katholischen Pfarrgemeinderat und die Kolpingsfamilie Kösching.

 

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