Bautagebuch Juli 2017

 

23. Juli 2017

Ökumenischer Festgottesdienst:
Sowohl beim festlichen, ökumenischen Gottesdienst als auch beim anschließenden Festzug durch Hepberg beteiligte sich die evangelische Kirchengemeinde an den Feierlichkeiten 700 PLUS-Jahre Hepberg. Gemeinsam mit Pfarrer Josef Heigel, St. Oswald Hepberg, zelebrierte Pfarrer Christoph Schürmann den Festgottesdienst, der vom Männergesangsverein Hepberg und der Blaskapelle Hepberg musikalisch gestaltet wurde. Evangelische Christinnen und Christen beteiligten sich an den Fürbitten.

Bürgermeister Albin Steiner bestätigte anlässlich der 700-Jahrfeier Hepbergs seine bereits vor einiger Zeit getätigte Bestellung eines Spendenziegels für das neue evangelische Gemeindezentrum für Hepberg, Kösching und Lenting. Pfarrer Christoph Schürmann überreichte ihm deshalb symbolisch einen individuell geprägten Musterziegel.

Die Spendenziegel werden einzeln angefertigt, per Hand mit dem Namen der Spender versehen und an der neuen Kirche verbaut. Noch bis 15. August können Einzelpersonen und Familien  (ab einer Spende von 200 €), Geschäftsleute und Vereine in Hepberg, Kösching und Lenting (300 €) und größere Unternehmen (500 €) einen Spendenziegel erwerben. Alle Spendeneingänge können nur noch bis zum 15. August berücksichtigt werden! Weitere Informationen zur Spendenaktion auf unserer Homepage unter: http://bit.ly/Spendenziegel

Festumzug durch Hepberg:
Nachmittags beim großen Festumzug ging die Gruppe der evangelischen Kirchengemeinde auch in ökumenischer Eintracht gemeinsam mit den katholischen Schwestern und Brüdern von St. Oswald in Hepberg. Beide Gemeinden hatten ihr Kirchenmodell dabei: das katholische romanische Oswaldkirchlein, das auf dem höchsten Punkt Hepbergs steht, und das Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum mit Kirche, das die erste ausdrücklich auch für Hepberg gebaute, evangelische Kirche sein wird. Alle Teilnehmer des Festumzugs und weitere Gemeindeglieder feierten anschließend gemeinsam mit den anderen Hepbergerinnen und Hepbergern im Festzelt.

 

21. Juli 2017

Auf der großen Baustelle war es eine ruhige Woche. Alle warten auf Material, damit es weitergehen kann.

Dafür ging es auf der kleinen Baustelle in der Holzwerkstatt Hanauska in Deggendorf hoch her. Zusammen mit dem Chef Peter Hanauska bauten Axel Podszadel und Wolfgang Schilling ein Modell der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, das beim Festzug zur 700-Jahrfeier in Hepberg zusammen mit der ökumenischen Fußgruppe der katholischen Pfarrei St. Oswald und der evangelischen Kirchengemeinde St. Paulus am Sonntag, 23. Juli, durch Hepberg zieht.

Herzliche Einladung, den Festzug am Straßenrand anzufeuern: Sonntag, 23. Juli, 14 Uhr. Weitere Infos hier.

14. Juli 2017

Die fertige Ziegelfassade von Westen aus gesehen. Im Inneren scheint noch nicht das letzte Lüftungselement verlegt zu sein. Das Foyer ist mal wieder Lagerort. Und auch die letzten Kabel sind noch nicht verlegt: Es gibt noch viel Kabel! Die Verspachtelung der Kirchendecke wird getrocknet.

 

12. Juli 2017

Die Stromleitung ist in der Erde, der Platz für den Verteilerkasten festgelegt. Die Leerrohre im Hausanschlussraum warten noch auf die Zuleitungen. Die Technischen Geräte werden immer mehr. Hoffentlich blicken die Verantwortlichen später durch, welche Funktionen die einzelnen Geräte haben. Im Flur wird demnächst die Decke eingezogen und die letzte Ziegelwand an der Kirche ist fertig.

 

10. Juli 2017

Gute Nachrichten gab es heute aber auch:

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz war in Kösching. Am Rande seines Besuches am Rathaus und der Feuerwehr konnten Kirchenvorsteherin Anja Schilling und Pfarrer Christoph Schürmann ihn über den Neubau eines evangelischen Gemeindezentrums informieren. Schulz ließ es sich nicht nehmen, einen Spendenziegel zu erwerben.

Auf der Baustelle geht es weiter voran. Heute wurde damit begonnen, die Zuleitungen zum Gemeindezentrum in der Straße zu verlegen.

Das Kreuz am Turm ist fertig. Der Blick darauf nur noch vom Gerüst getrübt. Die Fenster der Kirche sind bereits von Ziegeln umgeben.

 

10. Juli 2017

Jetzt steht es leider fest:

Die Einweihung der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche
kann nicht wie geplant
am 11. November stattfinden!

Wegen Verzögerungen auf der Baustelle muss der Einweihungstermin verschoben werden. Wann die Einweihung der neuen Kirche mit Gemeindezentrum für Hepberg, Kösching und Lenting stattfinden kann, ist zur Zeit noch nicht zu sagen. Ein neuer Termin wird umgehend hier veröffentlicht, wenn er feststeht.

Damit verschiebt sich auch das Konzert von Sarah Kaiser. Es wird – wie schon für November geplant – am Abend der Einweihung stattfinden. Bereits bestellte Karten werden automatisch auf den neuen Termin umgebucht.

 

10. Juli 2017

Die letzte Woche war eine sehr geschäftige Woche. Deshalb das Update der letzten Woche am Montagfrüh:

Die Ziegelmauer ist weitgehend fertg. Um einige Fenster und Türen fehlen noch die Anschlüsse. Das Kreuz am Kircheturm – mit Ziegeln gestaltet – ist trotz Gerüst deutlich erkennbar. Innen sind die Wände und Decken geschliffen, der große Medienschrank in der Sakristei steht auch und ist momentan voller Kabel, die auf ihre Bestimmung warten. Zum ersten Mal gab es einen fast ungehinderten Ausblick aus der Küchentüre nach Norden.

 

3. Juli 2017

Vor allem im der goldenen Abendsonne leuchten die Ziegel des neuen Gemeindezentrums in ganzer Pracht. Deutlich sind die Anfänge des Kreuzes zu sehen, das durch spezielle Anordnung der Ziegel von Osten und Westen im Turm schtbar sein wird. Die Nordseite ist schon vollständig fertig gemauert. Und selbst über dem Vordach erstrahlen die Ziegel in voller Pracht.

 

2. Juli 2017 – Baustellenfest

Bis auf den letzten Platz gefüllt waren die Plätze beim Baustellenfest am vergangenen Sonntag an der Baustelle des neuen Evangelischen Gemeindezentrums am Brunnhauptenweg in Kösching. Etwa 200 Menschen nahmen am Gottesdienst im Freien teil. Im Gespräch mit der vor allem bei den Kindern beliebten Handpuppe Rudi spannte Pfarrer Christoph Schürmann den Bogen von den Ziegeln des Neubaus über das Band, das die Gläubigen mit Gott verbindet, hin zu Dietrich Bonhoeffer. Nach dem evangelischen Pfarrer und Theologen, der 1945 im KZ Flossenbürg ermordet wurde, wird die neue Kirche benannt. „Der Name Dietrich-Bonhoeffer-Kirche ermahnt die christliche Gemeinde, einerseits die Verbindung zu Gott im Gebet zu leben, sich aber auch gleichzeitig der Welt zu öffnen und danach zu fragen, was die Menschen zu einem guten Leben brauchen“, sagte Pfarrer Schürmann. Dietrich Bonhoeffer stehe wie kein anderer für eine Kirche, die mit beiden Beinen in der Wirklichkeit stehe und sich dem Nächsten zuwende, so Schürmann weiter. Zudem sei Bonhoeffer wegen seiner weit verzweigten ökumenischen Kontakte und seines Widerstandes gegen das Hitler-Regime weltweit anerkannt. Der Gottesdienst mündete in die Bitte um Frieden in der Welt zwischen Religionen und Konfessionen, Fremden und Freunden, Jungen und Alten. Diese Friedenbotschaft solle von der neuen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in die Welt gehen.

Nach dem Gottesdienst fanden die Baustellenführungen großen Zulauf. Pfarrer Schürmann erläuterte im Gebäude den Interessierten die Funktion der einzelnen Räume. Kinder  konnten inzwischen ein Sonnensegel für den späteren Gemeindehausgarten bemalen oder eine Marionette basteln. Reißenden Absatz fanden auch die Schlüsselbänder mit dem Aufdruck der neuen Kirche. Bei gutem Essen und Kaffee und Kuchen verbrachten viele Menschen bis in den späten Nachmittag auf der Baustelle. Auch ein persönlicher Spendenziegel konnte erworben werden, der später mit Namen beschriftet einen Platz am Gemeindezentrum finden wird. Die Spendenziegelaktion läuft noch bis zum 15. August. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Kirchengemeinde: http://bit.ly/Spendenziegel.