Bestattung

Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehn,
von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.

Arthur Schopenhauer

Am Ende des Lebens

Die eigene Endlichkeit annehmen

Mensch-Sein heißt Grenzen erfahren – Grenzen eigener Gesundheit, Lebenskraft und Lebenszeit. Krankheit, Sterben und Tod gehören zum Leben. Das sind Erfahrungen, die keinem erspart bleiben. Es hängt darum viel für unser Leben und sein Gelingen ab, ob und wie wir die Erfahrung von Vergänglichkeit in unser Leben einbeziehen und bewältigen. Wir leben unser Leben bewusster, wenn wir es so leben, wie es ist: befristet.

Auf Gottes Gegenwart vertrauen

Gott hat an unserem begrenzten Leben teilgenommen: Er ist Mensch geworden. Jesus Christus hat sich kranken und sterbenden Menschen zugewandt. Er selbst hat einen qualvollen Tod erlitten. Dieser Jesus Christus ist von den Toten auferstanden. Seitdem haben die Vergänglichkeit, Sterben und Tod nicht mehr das letzte Wort. Die Toten werden auferstehen. Die Botschaft Jesu von Gottes Liebe ist wahr – auch angesichts des Todes.

Bestattung in unserer Gemeinde

Haben Sie einen lieben Menschen verloren? Der Pfarrer oder die Pfarrerin begleitet Sie auf dem Gang des Abschieds am Friedhof. Gemeinsam bedenken wir Leben und Sterben vor Gott und tun Fürbitte.

Melden Sie bitte den Todesfall im Pfarramt. Gerne tut das auch das Bestattungsinstitut für Sie. Sollten Sie niemanden persönlich erreichen, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter; wir hören diesen mehrmals täglich ab und rufen so schnell wie möglich zurück.

Für die Bestattung vereinbaren wir einen Gesprächstermin mit Ihnen, bei dem alle Angelegenheiten für die Trauerfeier besprochen werden. Wenn es Ihnen möglich ist, überlegen Sie im Vorfeld, ob und welche Lieder gesungen werden sollen, ob es einen Bibelvers gab, der für den Verstorbenen/ die Verstorbene von persönlicher Bedeutung war und ob sie evtl. besondere Anliegen für die Trauerfeier haben.