Erste Gemeindeversammlung
in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

29. Oktober 2019

 

Zum ersten Mal hatte der Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde St. Paulus in die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche für Hepberg, Kösching und Lenting zur Gemeindeversammlung geladen. Vertrauensfrau Ute Euringer berichtete über die vielfältigen Aktivitäten in der Kirchengemeinde in den letzten zwölf Monaten, die bestimmt waren von viel Wechsel beim Personal. Im Dezember 2018 wurde der Kirchenvorstand neu gewählt. Mit Anja Raidel trat im Mai eine neue Pfarrerin ihren Dienst im Sprengel Ingolstadt an. Beinahe zeitgleich löste auch Marion Hocke als Pfarramtssekretärin Barbara Richter ab, die in den verdienten Ruhestand ging. Florian Pichl verstärkt seit kurzem das pädagogische Team im Integrationskindergarten St. Paulus, der damit der erste evangelische Kindergarten in Ingolstadt ist, indem ein Mann zum Team gehört. Zuletzt stieß im September Vikarin Jutta Jarasch zum Team St. Paulus. Sie sammelt in den nächsten gut zwei Jahren in der Kirchengemeinde praktische Erfahrungen auf dem Weg zur Pfarrerin.

Ute Euringer berichtete auch über die Themen, mit denen sich der Kirchenvorstand in seinem ersten Sitzungsjahr beschäftigt hatte. Dazu gehörten neben vielen formalen Entscheidungen vor allem notwendige Reparaturen an Kirche und Gemeindezentrum St. Paulus in Ingolstadt, aber auch die Frage, welche Angebote der Kirchengemeinde für die Menschen im Nordosten Ingolstadts, in Ober- und Unterhaunstadt, Hepberg, Kösching und Lenting wichtig werden könnten. Dabei hob sie vor allem die gelungene Arbeit mit Kindern und Familien durch Diakonin Maythe Binder hervor.

Im Anschluss an den Bericht von Frau Euringer hatten die etwa 30 anwesenden Gemeindeglieder Gelegenheit, Fragen, Wünsche und Anregungen zu äußern an den Kirchenvorstand, Pfarrerin Raidel und Pfarrer Christoph Schürmann, der für Hepberg, Kösching und Lenting zuständig ist. Davon wurde reger Gebrauch gemacht, wobei die Themen Seelsorge im allgemeinen, Seniorenarbeit in Hepberg, Kösching und Lenting und die Kontaktaufnahme neuzugezogenen Gemeindegliedern besonders hervorstachen.

Im Namen der Pfarrpersonen, Diakonin Binder und des Kirchenvorstands bedankte sich Pfarrerin Raidel nach einem reichhaltigen gemeinsamen Mittagessen – verschiedene Suppen waren im Angebot – am Ende der Veranstaltung bei den ehrenamtlichen Mitarbeitenden, ohne die eine so lebendige Gemeindearbeit nicht möglich wäre und versprach, dass sich der Kirchenvorstand mit den angesprochenen Themen weiter beschäftigen wird.