Die Krone hat nicht das letzte Wort

 

 

Die Krone hat nicht das letzte Wort (Montag, 23. März 2020)

Wir erleben gerade Unglaubliches. Fast stündlich ändert sich die Lage. Wenn Sie meine Worte heute hören, ist vermutlich manches nicht mehr so wie letzte Woche, als ich die Texte geschrieben habe. Corona sei Dank!

Corona im Lateinischen und Italienischen das Wort für „Krone“. Ein königliches Virus also? So, wie es unser gesamtes Leben durcheinanderwirbelt, wohl kaum. Andererseits, Könige haben auch oft keine große Rücksicht auf das Leben ihrer Untertanen genommen – zumindest nicht in früheren Zeiten.

Wir sind in der Passionszeit und schauen auf das Kreuz, an dem Jesus gestorben ist – geschmückt von einer Krone aus Dornen. Mir macht das Mut in diesen Zeiten. Denn Gott weiß, dass wir leiden, besonders die, die schon erkrankt sind. Und Gott lässt uns nicht allein mit unserer Angst und Sorge, sondern begleitet uns durch diese Wochen.

Der Blick auf die Corona, auf die Krone aus Dornen stärkt mich. Denn Kreuz und Dornenkrone waren nicht das Ende. Es ging weiter. An Ostern begann das Leben neu. Ob das Leben auch bei uns schon an Ostern neu beginnen kann, weiß heute niemand. Sicher ist: Es gibt ein Leben nach Corona!

Einen guten Tag und bleiben sie gesund!